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Einsatz von Schlaftracker - die eigenen Schlafphasen - Tipps für die optimalen Schlaf

Die unterschiedlichen Schlafphasen und deren Bedeutung

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Schlafphasen: Bekanntlich hat der regelmäßige Schlaf eine wichtige Funktion, wenn es um die Regeneration von Körper und Geist geht. Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass dabei der Tiefschlaf für die körperliche Wiederherstellung zuständig ist. Hingegen erholen sich in der REM-Schlafphase die Psyche und das Nervensystem. Somit ist der Schlaf entscheidend für die Regeneration des menschlichen Körpers. Erst die verschiedenen Schlafphasen sorgen dafür, dass der Einzelnen am nächsten Tag wieder die gewünschte geistige und körperliche Leistung erbringen kann.

schlafzyklus schlafphasen

Abb.: Die unterschiedlichen Schlafphasen in der Nacht (Quelle: Redaktionsbüro Lindo)

Tiefschlaf und REM-Schlafphase

Ferner konnten wissenschaftliche Untersuchen aufzeigen, dass eine bestimmte Länge besonders beim Tiefschlaf erforderlich ist, um eine vollständige Regeneration zu erzielen. Heute geht die Wissenschaft davon aus, dass mindestens zwei Stunden Tiefschlag notwendig sind, um die benötigte Erholung vollständig zu erreichen. Entsprechend ist zu wenig Schlaf für den Menschen für Körper und Psyche nicht zuträglich. Bei einem längeren Schlafentzug kann es dabei zu ernsthaften Problemen des betreffenden Organismus kommen.

Hinweis: Werden die Schlafstörungen durch unregelmäßiges Schlafen, Stress oder zu viel Ablenkungen verursacht, kann dies mit einem passenden Schlaftraining behoben werden. Steckt hingegen eine krankheitsbedingte Ursache wie Restless-Legs-Syndrom oder Schnarchen mit Atmungsstörungen (Schlafapnoe) hinter der jeweiligen Schlafstörung, muss diese zwingend durch einen Facharzt behandelt werden.

Die unterschiedlichen Schlafphasen

Grundsätzlich handelt es sich beim menschlichen Schlaf um eine komplexe und strukturierte Abfolge von unterschiedlichen Schlafphasen. Diese wird in der Regel bei jedem Menschen während der Nacht mehrmals durchlaufen. Dieser Schlafzyklus hat in den meisten Fällen eine Dauer von rund 90 Minuten. Vielfach gehen Wissenschaftler heute von sechs Schlafphasen aus. In vielen Medien werden diese allerdings meist auf vier Grundformen der Zyklen reduziert. Mit anderen Worten, somit gliedert sich ein normaler Schlafzyklus in folgende Phasen.

Schlafphasen im Detail

  • Einschlafphase: Den Einstieg bildet die Einschlafphase oder häufig auch als Halbschlaf bezeichnet. Die betroffene Person schließt zunächst die Augen und die Wahrnehmung der Sinne sowie die geistige Betriebsamkeit lassen deutlich nach. Körper und Muskeln entspannen, die Atmung wird gleichmäßiger. Gleichzeitig wird die Herzfrequenz reduziert. Dies gilt auch für die Bewegungen der Augen. In der Regel hält die Einschlafphase knapp 10 bis 20 Minuten an.
  • Leichter Schlaf: In dieser Phase setzt sich die Entspannung der Muskeln fort. Häufig wird dieser leichte Schlaf vom unwillkürlichen Zucken der Muskeln begleitet. Die Ursache der sogenannten Myoklonien (Einschlafzuckungen) ist bis heute nicht vollständig geklärt.
  • Mittlerer Schlaf: In der nächsten Stufe fällt die jeweilige Person in einen mittleren Schlaf. In dieser Phase beginnt der Übergang in den Tiefschlag.
  • Leichter Tiefschlaf: Zu diesem Zeitpunkt nimmt die körperliche Entspannung weiter zu. Es gibt nur noch eine geringe Bewegung der Augen.
  • Tiefschlaf: Es folgt die erholsame Phase des Tiefschlafs. Der Körper kann sich erholen. Die Frequenz von Atmung und Herz sind auf ein Minimum reduziert. Das Herz schlägt langsam und regelmäßig. Die Muskulatur des Menschen ist nun vollständig entspannt.
  • REM-Schlaf: Es folgt die sogenannte REM-Phase (rapid eye movement). Wir häufig auch als Traumschlaf bezeichnet. In Ihr ist besonders das Gehirn äußerst aktiv. Hier werden die täglichen Gedanken und Gefühle verarbeitet. Der Mensch träumt in dieser Phase sehr aktiv. Diese Phase ist von einer intensiven Bewegung der Augen geprägt. Zudem kommt es immer zu einer Erhöhung des Blutdrucks, einer Steigerung der Atmungs- und Herzfrequenz sowie zu einer erhöhten Durchblutung in bestimmten Regionen des Körpers.
Hinweis: Vielfach werden die Schlafphasen auf insgesamt vier Phase (Einschlafphase, Leichter Schlaf, Tiefschlaf, REM-Phase) zusammengefasst.

Die Dauer der einzelnen Schlafphasen

Häufigkeit und Dauer der REM-Phasen nehmen bis in die Morgenstunden zu, die Tiefschlafphasen werden kürzer. Im ersten Schlafzyklus beträgt die REM-Phase meist nur wenige Minuten. Im nächsten Zyklus verdoppelt sich in den meisten Fällen die Länge der REM-Schlafphase und beträgt rund 20 Minuten. In den Morgenstunden kann die Phase bis zu einer Stunde dauern.

Die Dauer und die Ausprägung der einzelnen Schlafphasen lässt sich nur durch ein Schlaftracking bestimmen. Mit Hilfe eines handelsüblichen Schlaftrackers können zumindest annähernd die Phasen bestimmen. Wer eine sehr genaue Bestimmung des eigenen Schlafzyklus benötigt, muss die Dienste eines anerkannten Schlaflabors in Anspruch nehmen.

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