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Einsatz von Schlaftracker - die eigenen Schlafphasen - Tipps für die optimalen Schlaf

Schlaftagebuch – Führen Sie Protokoll über ihre Schlafgewohnheiten

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Schlaftagebuch: Fast jeder Mensch hat gelegentlich Probleme mit dem Einschlafen oder mit dem nächtlichen Durchschlafen. Doch dies stellt in der Regel kein Problem dar und ist nicht mit einer chronischen Schlaflosigkeit zu verwechseln. Anders sieht es aus, wenn Sie sich tatsächlich mit einer Schlafstörung herumplagen. In diesem Fall können Sie nachts nicht schlafen und werden am Tage von einer starken Müdigkeit befallen. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, bietet sich das Führen eines Schlaftagebuches an.

Schlaftagebuch

Abb.: Ein Schlaftagebuch gehört direkt ans Bett

Hier notieren Sie über einen längeren Zeitraum alle Fakten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit ihrem persönlichen Schlaf stehen. So stehen ausreichende Informationen über ihre individuellen Schlafgewohnheiten zur Verfügung. Nur so lässt sich feststellen, ob es sich um eine kleinere Störung handelt, die Sie selbst beheben können. Oder ob es sich tatsächlich um ein gesundheitliches Problem im Zusammenhang mit dem eigenen Schlaf handelt.

Mit einem Schlaftagebuch mögliche Schlafprobleme lokalisieren

Auf diesem Wege lassen sich zudem Verknüpfungen zwischen den auftretenden Schlafproblemen und äußeren Stress-Einflüssen (Probleme bei der Arbeit, privater Ärger, fasche Ernährung usw.) herleiten. Dazu zählen beispielsweise auch Schlafstörungen, die ihre Ursache im Schnarchen oder in der Schichtarbeit haben. Auch wer seinen Schlaf und somit auch die eigene Leistungsfähigkeit optimieren möchte, sollte unbedingt zu einem Schlaftagebuch greifen. Erst ein Tagebuch belegt den eigenen Alltag und die Faktoren, die möglicherweise die Schlafstörungen hervorrufen.

Auch viele Mediziner empfehlen die Nutzung eines Schlaftagebuches. Nur wer seine individuellen Schlafgewohnheiten kennt, kann mögliche Maßnahmen einleiten. Ein Schlaftagebuch bietet somit den Ausgangspunkt für anstehende Veränderungen, die den eigenen Schlaf deutlich verbessern. In Kombination mit einen Schlaftracker können mögliche Schlafstörungen lokalisiert und entsprechend beseitigt werden. In Kombination mit einem Schlaftracker lassen sich auf diesem Wege die genauen Schlafdaten in einem Schlaftagebuch protokollieren.

Wie Sie ihr persönliches Schlaftagebuch führen?

Mein SchlaftagebuchEin Schlaftagebuch ist grundsätzlich das genaue Protokollieren aller Dinge, die unmittelbar mit dem eigenen Schlaf zusammenhängen. Hierzu werden die exakten Zeiten des Zubettgehens und des Aufstehens notiert. Dazu gehören auch die alltäglichen Begleitumstände. Wichtig beim Führen eines Schlaftagebuches: Sie müssen die Einträge über einen Zeitraum von 30 bis 90 Tagen führen.

Dabei ist es zwingend notwendig, ausschließlich „echte“ Schlafdaten in das Schlaftagebuch einzutragen. Es ist unbedingt wichtig, sich selbst gegenüber absolut ehrlich zu sein. Nur so erhalten Sie ein aussagefähiges Bild ihrer Schlafgewohnheiten. Zudem sollten Sie in der Zeit des Protokollierens ihre Schlafgewohnheiten nicht verändern. Schließlich geht es darum, einen realistischen Echtzustand festzuhalten. Auch die Urlaubszeit oder eine Phase der Veränderung ist ungeeignet für den Start eines Schlaftagebuches.

Grundsätzlich sollten die Einträge so detailliert wie möglich sein. Konzentrieren Sie sich auch auf die Details im Alltag. Idealerweise sollten Sie unbedingt einen Schlaftracker zur Hand nehmen. So erhalten Sie alle relevanten Daten, ohne dabei jedes Detail von Hand zu protokollieren.

Hinweis: Sicherlich bieten viele Apps im Verbindung mit einem Schlaftracker ebenfalls die Möglichkeit für ein digitales Schlaftagebuch. Allerdings lassen sich hier meist keine individuellen Anmerkungen, Ergänzungen oder vergleichbare Informationen hinterlegen. Daher hat sich der Praxis eher das handschriftliche Schlaftagebuch durchgesetzt.

 

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Kommentare

Welcher Schlaftyp sind Sie? – Schlaftracking.de 3. Dezember 2019 um 13:12

[…] Schlaftagebuch – Führen Sie Protokoll über ihre Schlafgewohnheiten […]

Antworten

Volker 30. Mai 2020 um 18:11

Ich habe mir das Schlaftagebuch selber gekauft und kann es weiterempfehlen. Es macht wirklich sehr viel Sinn, solch ein Tagebuch zu führen und sich dadurch selber zu beobachten. Am besten ist es wenn man sich auch noch seine Träume notiert.

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