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Einsatz von Schlaftracker - die eigenen Schlafphasen - Tipps für die optimalen Schlaf

Welcher Schlaftyp sind Sie?

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Welcher Schlaftyp sind Sie? Es ist hinlänglich bekannt, dass nicht jeder Mensch das gleiche Schlafverhalten besitzt. Unabhängig von Geschlecht und Alter unterliegt jeder Mensch einem eigenen Tagesrhythmus. Ob jemand ein ambitionierter Frühaufsteher (Lerche) oder ein passionierter Nachtmensch (Eule) ist, wird in erster Linie durch eine innere Uhr gesteuert.

Das Gehirn bestimmt den Schlaftyp

Diese innere Uhr gibt es tatsächlich und wird von der Wissenschaft als Nucleus suprachiasmaticus (suprachiasmatischer Kern) bezeichnet. Diese Zentral besitzt die Größe eines Nadelkopfes und befindet sich hinter der Nase, wo sich beide Sehnerven kreuzen. Dabei wird die Steuerung maßgeblich von dem Licht beeinflusst, dass über die Augen empfangen wird. Daraufhin sendet dieses kleine Nervenbündel ein Signal an die Zirbeldrüse, die wiederum die Produktion des Hormons Melatonin beeinflusst. Entsprechend entsteht so ein Tag-Nacht-Rhythmus beim Menschen.

Chronotyp: Lerche oder Eule?

So steuert diese innere Uhr die körperlichen und geistigen Fähigkeiten der betreffenden Person. Dies beeinflusst die Leistungsfähigkeit, den Blutdruck, die Körpertemperatur und andere Körperfunktionen. Anhand dieser körperlichen Unterschiede, dazu gehören auch die ermittelten Schlaf- und Wachphasen, unterscheidet die Wissenschaft zwischen sogenannten Chronotypen. Es existieren zwei Extreme: Frühaufsteher und Spätaufsteher. Im Volksmund auch gerne als Lerchen und Eulen bezeichnet. Dabei lassen sich die meisten Menschen in eine Mischform der beiden Extreme einordnen.

Schlaftagebuch – Führen Sie Protokoll über ihre Schlafgewohnheiten

Dabei werden jedem Chronotypen eindeutige Eigenschaften zugeordnet. Der klassische Frühaufsteher läuft bereit in den Frühstunden zur Höchstform auf, kann jedoch in den Abendstunden kaum die Augen offenhalten. Der Spätaufsteher ist genau das Gegenteil. Er quält sich am Morgen aus dem Bett und bringt erbringt erst im Laufe des Tages eine vernünftige Leistung. Dafür geht er erst spät zu Bett.

Lang- oder Kurzschläfer: Wie viel Schlaf benötigen Sie?

Welcher Schlaftyp sind Sie?

Darüber hinaus unterscheidet die Wissenschaft zudem zwischen Lang- und Kurzschläfern. Diese Unterteilung ist in den meisten Fällen unabhängig von dem jeweiligen Chronotypen. Hier geht es vielmehr um die Schlafdauer. Ein Langschläfer benötigt in der Regel rund neun Stunden an Bettruhe, um am nächsten Tag die volle Leistung zu erbringen. Hingegen sind Kurzschläfer meist schon mit sieben Stunden topfit.

Die Ursache für die Unterschiede bei der Schlafdauer ist aktuell kaum erforscht. Wahrscheinlich ist die jeweilige Eigenschaft in den Genen verankert. Interessanterweise unterscheiden sich beide Ausprägungen nur wenig bei der Dauer der Tiefschlafphasen. Möglicherweise können sich jedoch Kurzschläfer besser im Schlaf erholen.

Dabei nimmt die Schlafdauer im Laufe des Lebens konstant ab. Benötigen Säuglinge noch rund 20 Stunden Schlaf pro Tag, so brauchen alte Menschen häufig nur von fünf bis sechs Stunden am Tag. Allerdings ist hier der Schlafbedarf weiterhin abhängig von der jeweiligen Person.

Grundsätzlich sollte jeder Mensch seiner inneren Uhr folgen, da ein chronischer Schlafmangel langfristig zu gesundheitlichen Problemen führt. Selbst das eigenes Immunsystem wird dabei geschwächt. So belegen Studien, dass Personen, die zu wenig schlafen, deutlich häufiger von einer Erkältung oder einer vergleichbaren Infektion betroffen sind.

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