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Einsatz von Schlaftracker - die eigenen Schlafphasen - Tipps für die optimalen Schlaf

Schlafstörungen: Ausprägungen, Ursachen und Selbsthilfe

Schlecht einschlafen, mehrmals in der Nacht aufwachen, Schnarchen, trotz Müdigkeit bekommt man kein Auge zu: Fast jeder hat schon einmal mit einem Schlafproblem zu kämpfen. Es gibt unzählige Ursachen und Formen der kurzfristigen Schlaflosigkeit. Dennoch lassen sich viele Schlafstörungen durch Selbsthilfe beseitigen oder zumindest deutlich reduzieren.

Viele Menschen leiden unter einer Schlafstörung

SchlafstörungenImmer mehr Menschen beschäftigen sich mit ihrem eigenen Schlafverhalten. Wer jede Nacht perfekt durchschläft und am nächsten Morgen erholt und frisch erwacht, muss sich über Schlafstörungen keine Gedanken machen. Allerdings gehören Sie dann nicht zu dem Drittel der Gesamtbevölkerung, die über regelmäßige Schlafstörungen klagen. Eine Schlafstörung bedeutet in diesem Fall immer auch ein konkreter Schlafmangel. Jeder Mensch benötigt zwingend den erholsamen Schlaf über eine bestimmte Zeitdauer, um die verschiedenen Schlafphasen zu durchlaufen.

Auch die Wissenschaft beschäftigt sich verstärkt mit dem Thema Schlaf und der Auswirkung von möglichen Schlafstörungen. Dadurch wird immer klarer, welche zentrale Bedeutung der erholsame Schlaf für den Menschen hat. Zwar gibt es in der Forschung immer neue Erkenntnisse, jedoch sind die wichtigsten Fakten hinlänglich bekannt. So sorgt ein erholsamer Schlaf für eine ausreichende Fitness für Körper und Geist. Während des Schlafes kann sich der Mensch vom täglichen Stress erholen. Gleichzeitig wird dadurch auch das körpereigene Immunsystem gestärkt und der Stoffwechsel optimiert. Im gleichen Maße verarbeitet das Gehirn neue Informationen und verknüpft Neues mit bereits vorhandenen Daten.

Hinweis: Grundsätzlich darf nie eine einfache Schlafstörung mit einer körperlichen oder psychischen Erkrankung gleichgesetzt werden. Ein Schlafmangel (Insomnie), der aus einer chronischen Krankheit resultiert, muss zwingend durch einen Facharzt / Therapeuten behandelt werden.

Der Schlaf kann durch viele Dinge gestört werden

Es gibt unzählige Faktoren, die den persönlichen Schlaf stören können. Eine mögliche Erkältung, der Lärm vom Nachbarn, das alte Kopfkissen, Stress auf der Arbeit oder die Aufgeregtheit vor einem wichtigen Termin. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. In den meisten Fällen lässt sich die Störung sehr einfach abstellen und Sie können nach kurzer Zeit wieder zu dem erholsamen Schlafrhythmus zurückkehren.

Wer hingegen häufiger von Schlafstörungen heimgesucht wird, sollte nicht gleich zu einer Schlaftablette greifen. Zumal dies nicht die eigentliche Ursache behebt. Wer nicht auf den ersten Blick den Ausgangspunkt seiner Schlafstörung entdeckt, sollte sich mit dem Thema Schlaf intensiver beschäftigen. Vielfach sind es gleich mehrere Faktoren, die einen erholsamen Schlaf stören. Hier ist das Schlaftracking ein Schritt in die richtige Richtung. Anhand der erhobenen Daten können viele Menschen erstmals ihre Schlafstörung konkret belegen.

Hinweis: Das Schlaftracking zeigt nicht nur den aktuellen Schlafrhythmus an, sondern es lassen sich auch konkrete Verbesserungen im Schlafverhalten ablesen. Idealerweise sollten Sie immer nur einen einzelnen Faktor verändern, um die konkrete Wirkung besser zu beurteilen.

Jeder Mensch braucht seinen individuellen Schlaf

Bevor Sie erste Maßnahmen ergreifen, sollte sich jeder Betroffene im Klaren sein, dass jeder Mensch eine individuelle Schlafdauer benötigt. Die traditionelle „8-Stunden-Regel“ hat die Wissenschaft längst widerlegt. Die Frage nach der optimalen Schlafdauer kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Ein wichtiger Aspekt bei der optimalen Dauer scheint allerdings das Alter zu sein. Im Zweifelsfall kann jeder selbst bestimmen, welche Schlafdauer und welcher Schlaftyp (Lang- oder Kurzschläfer) er ist.

Auch wenn es viele unterschiedliche Ursachen für mögliche Schlafstörungen gibt, münden diese fast immer in eine Schlaflosigkeit. Die betroffene Person bekommt während der Nachtruhe nicht die benötigte Schlafdauer. Hier existieren die unterschiedlichsten Ausprägungen. Das Spektrum reicht von Problemen beim Einschlafen, über mehrmaliges Aufwachen bis hin zu längeren Wachphasen in der Nacht.

Schlafstörungen zeigen Wirkung

Wer sich mit den genannten Schlafproblemen herumschlägt, kämpft in den meisten Fällen mit der sogenannten Schlaflosigkeit (Insomnie). Der Wissenschaftler spricht konkret von einer primären Insomnie. Eine Schlafstörung, die auf äußere Störfaktoren oder mangelhaften Schlafgewohnheiten beruht. Hingegen basiert eine sekundäre Insomnie auf eine mögliche Erkrankung, die zwingend ein Arzt behandeln muss.

Dazu existiert eine Reihe von speziellen Schlafstörungen, die nur gemeinsam mit einem Arzt in den Griff zu bekommen sind. Allerdings können Sie häufig mit einem gezielten Schlaftracking einzelnen Störungen auf die Spur kommen:

  • Schlafapnoe: Aufsetzer der Atmung oder Störungen durch Schnarchen
  • Narkolepsie: Ausgeprägte Schlafsucht (Schlafkrankheit, Schlummersucht)
  • Restless-Legs-Syndrom: Bewegungsstörungen während des Schlafes
  • Parasomnie: Aktivitäten während des Schlafes (Schlafwandeln, Zähneknirschen)
  • Hypersomnie: Erhöhte Schläfrigkeit während des Tages

In jedem Fall hat eine regelmäßige Schlaflosigkeit einen konkreten Einfluss auf den Alltag der betroffenen Person. Neben einer anhaltenden Müdigkeit und einer reduzierten Leistungsfähigkeit kann der Mangel an Schlaf auch konkrete Auswirkungen auf die Gesundheit (z.B. Bluthochdruck) haben. Hingegen kann eine Optimierung des Schlafverhaltens auch zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit und einem gesteigerten Wohlbefinden führen.

Eine primäre Insomnie: Durch Selbsthilfe zum besseren Schlaf

Wer häufig mit Schlaflosigkeit zu kämpfen hat, sollte dies nicht auf die leichte Schulter nehmen. Besonders äußere Störfaktoren lassen sich durch Selbsthilfe in den Griff bekommen. Dabei kann das Führen eines Schlaftagebuches und der Einsatz eines leistungsstarken Schlaftrackers der erste Schritt sein, um den eigenen Schlaf zu optimieren. Wer aktiv beginnt, sich mit dem eigenen Schlaf zu beschäftigen, kann häufig schon nach wenigen Wochen von einem verbesserten Schlafverhalten berichten. Doch auch wer keine konkrete Schlafstörung verzeichnet, kann mit einigen Maßnahmen seinen Schlaf deutlich verbessern. Die Folge sind eine höhere Zufriedenheit, bessere Leistungen und ein gestärktes Bewusstsein.

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