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Einsatz von Schlaftracker - die eigenen Schlafphasen - Tipps für die optimalen Schlaf

Schlafparalyse – was ist das?

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Die Schlafparalyse ist ein bekanntes Phänomen, das einfach zum Schlaf und zum Traumen dazugehört. Speziell in der REM-Schlafphase kommt es zu einer natürlichen Lähmung der Muskulatur. Sie verhindert, dass die Bewegungen, die im Traum erlebt werden, tatsächlich ausgeführt werden. Einzige Ausnahme bildet die Muskulatur der Augen. Diese führen in der REM-Schlafphase alle erlebten Bewegungen aus. Daher stammt auch die Bezeichnung rapid eye movement.

Die Schlafparalyse schützt den eigenen Körper

Die Schlafparalyse, auch als Schlafstarre oder Schlaflähmung bezeichnet, wird augenblicklich unterbrochen, wenn die betreffende Person erwacht. Diese besondere Funktion dient in erster Linie zum Schutz des eigenen Körpers. Ansonsten werden unkontrollierte Bewegungen ausgeführt, die möglicherweise zu Verletzungen führen könnten. Die betreffende Person nimmt allerdings die Schlafparalyse nicht bewusst wahr. Hier schaltet der Körper augenblicklich diese Schutzfunktion ab.

In der Medizin wird häufig auch der Begriff Schlafparalyse (engl. Bezeichnung: sleep paralysis) als Schlafstörung bezeichnet. In diesem Fall nimmt die betreffende Person diese Lähmung der Muskeln teilweise bewusst wahr. Der Betroffene empfindet dies häufig als Alptraum. In diesem Zusammenhang wird der Erstarrung der Muskulatur auch als REM-Atonie bezeichnet.

Hinweis: Wer häufig diese Starre während des Schlafes bewusst wahrnimmt, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Besonders, wenn dies häufig als alptraumhafte Erfahrung empfunden wird. Dies kann ein Hinweis auf eine mögliche Erkrankung (z.B. Schlaf-Wach-Rhythmus Störung) sein. Auslöser können Stress, Drogen oder regelmäßige Schichtarbeit sein.

Hexendrücken: Stress führt zu diesem Phänomen

Grundsätzlich handelt es sich nicht gleich um eine Erkrankung, wenn gelegentlich dieser Zustand bewusst erlebt wird. Wer gerade viel Stress oder zu wenig Schlaf hat, kann durchaus dieses spezielle Schlafphänomen wahrnehmen. Im Volksmund wird daher auch vom Hexendrücken gesprochen. Viele Menschen haben bereits eine vergleichbare Erfahrung gemacht. In den meisten Fällen lässt sich die bewusste Wahrnehmung der Schlafstarre durch Entspannung, mehr Schlaf oder einer veränderten Schlafposition vorbeugen.

Insgesamt muss sich niemand vor der Schlafparalyse fürchten. Sie gehört zum Schlaf und zum Träumen einfach dazu und schützt den Menschen vor möglichen körperlichen Schäden durch unbewusste Handlungen.

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Kommentare

Schlafparalyse? Wach im eigenen Alptraum: Gibt es die Schlafstarre? – Schlaftracking.de 24. August 2020 um 12:16

[…] Phänomen ist hinlänglich bekannt und wird im Volksmund auch als Schlafstarre, Schlaflähmung oder als Hexendrücken bezeichnet. Eine Schlafparalyse haben bereits viele Mensch […]

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