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Traumdeutung – was bedeutet mein Traum?

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Traumdeutung: Jeder Mensch träumt während des Schlafes. Die Wissenschaft belegt dies heute mit eindeutigen Beweisen anhand von Untersuchungen und Befunden. In einem Traum werden Erlebnisse, Fantasien und Gefühle erneut verarbeitet. Dabei sagt ein Traum viel über das eigene Unterbewusstsein aus. Die Traumdeutung (Oneirologie) versucht die im Schlaf erschienenen Traumbilder zu entschlüsseln.

Traumdeutung

Traumdeutung: Erklärungsversuch mit Bildern und Symbolen

Natürlich kann nicht jeder Traum vollständig analysiert werden, dazu weiß der Mensch noch immer zu wenig, was im menschlichen Gehirn bis ins letzte Detail abläuft. Zumal das Erlebte immer wieder neu mit Informationen aus dem Gedächtnis verknüpft wird. Es entstehen neue Fantasiewelten, deren Entstehung bis heute nicht eindeutig geklärt sind. Entsprechend kann die Traumdeutung nur eine Hilfestellung liefern, um bestimmte Traumbilder und Symbole zu entziffern. Letztlich ist jede Erklärung auch maßgeblich von dem persönlichen Kulturkreis und der aktuellen Lebenssituation abhängig.

Grundsätzlich besitzt auch nicht jeder Traum eine wirklich tiefere Bedeutung. In vielen Fällen wird ein bestimmtes Erlebnis einfach nochmals vom Gehirn verarbeitet oder der menschliche Denkapparat lässt nur seiner Fantasie freien Lauf. Daher kann ein Traum nur als Denkanstoß oder als Idee verstanden werden. So entstanden viele bekannte Werke (Musik, Bilder, Literatur usw.) aus den Träumen von Künstlern.

Ausgangspunkt bildet ein Traumtagebuch

Wer dennoch seine Träume unbedingt deuten möchte, sollte zunächst beginnen, seine Traumwelten in der Erinnerung zu behalten. Dies ist nicht immer ganz einfach, da das menschliche Gedächtnis dazu neigt, sehr schnell den Traum aus der letzten Nacht zu vergessen. Hier hilft zweifelsohne die Verwendung eines Traumtagebuches. Dies sollten Sie unmittelbar in der Nähe des Bettes aufbewahren, damit Sie nach dem Aufwachen sofort die wichtigen Informationen ihres Traumes festhalten können.

Hinweis: In ihr Traumtagebuch sollten Sie möglichst jedes Detail, dass Sie noch in Erinnerung haben, notieren. So schaffen Sie die Grundlage für ihre Traumdeutung.

Der Ursprung der Traumdeutung

Schon vor vielen Tausenden von Jahren versuchten die Menschen ihren Träumen auf den Grund zu gehen. In den Anfängen glaubte die Menschheit noch daran, dass das eigene Unterbewusstsein geheime Botschaften versendet. Diese wiederum kamen von bösen und übernatürlichen Mächten. Erste Hinweise auf den Versuch der Traumdeutung gehen weit vor unsere Zeitrechnung zurück. Dies setzte sich in den darauffolgenden Epochen fort.

Selbst in den alten Schriften der Bibel findet man Ansätze, dass Träume und deren Deutung eine wichtige Rolle spielten („“Und Gott sprach zu ihm im Traum.“). So existieren eine Reihe von Textstellen in der Bibel, die den Umstand eines Traumes wiedergeben („Und er deutete uns seine Träume“ – 1. Buch Moses 41, 1-36“). Die spätere Antike nutzte besonders Alpträume für eine besondere Form der Traumdeutung. Stellten Sie doch göttliche Botschaften dar. So soll Odysseus bereits im Traum das trojanische Pferd gesehen haben und Botschaft von der Göttin Pallas Athene empfangen haben. So gibt es unzählige Geschichten, Mythen und Überlieferungen, in denen die Traumdeutung eine entscheidende Rolle spielte.

Erst viele Jahr später veränderte sich die Traumdeutung maßgeblich. Erst in der Zeit der Aufklärung (1720-1800) rückten Freiheit und Toleranz in den Mittelpunkt. So sorgte ein vernünftiges Denken bei den Menschen dafür, dass auch der Umgang mit dem Thema Traumdeutung wesentlich rationaler betrachtet wurde. Zunehmend setzen sich die Erkenntnisse der Naturwissenschaften durch. Erstmals wurde Träume nicht mehr als übernatürliche Phänomene betrachtet, sondern als ein normales Ergebnis von Gefühlen und Erinnerungen.

Die unterschiedlichen Tendenzen in der Traumdeutung

Heute ist sich die Wissenschaft darüber einig, dass das Träumen keine zufälligen Ergüsse des Gehirns sind. Vielmehr gibt es Einigkeit über die Bedeutung von Traumsymbolen, Botschaften und Ereignissen. Dennoch gibt es sehr unterschiedliche Theorien, wenn es um den Sinn und Zweck von Träumen geht. Heute wird in erster Linie Sigmund Freud als der Begründer der modernen Traumdeutung bezeichnet. Er rückte einen direkten Zusammenhang zwischen Träumen und der persönlichen Lebensgeschichte in den Vordergrund. Als den eigentlichen Sinn eines jeden Traumes nahm Freud die Wunscherfüllung an. Bei der Entwicklung der heutigen Traumdeutung werden häufig auch die Wissenschaftler Carl Gustav Jung, Calvin Hall und Ann Faraday genannt, deren Beiträge sich meist auf den Erkenntnissen von Freud stützen.

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