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Neue Geräusch-Routinen bei Amazon Alexa: Schnarchen erkennen und smart reagieren

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Geräusch-Routinen: Amazon erweitert stetig die Funktionalität von seinem Sprachassistenten Alexa und der damit arbeitenden Hardware. Bereits seit einigen Wochen können ausgesuchte Geräusche bestimmte Aktionen im Haushalt auslösen. So kann Alexa beispielsweise auf ein mögliches Schnarchen mit verschiedenen Aktionen reagieren. Wir haben die neue Funktion auf ihre Praxistauglichkeit geprüft.

Grundsätzlich besitzen die meisten Echo-Geräte oder die vergleichbare Hardware, die mit Alexa arbeitet, ein oder mehrere Mikrofone. Diese dienen in erster Linie für die Kommunikation mit dem Anwender. Darüber empfängt Alexa seine Sprachbefehle. Da das System in der Regel meist aktiv ist, lässt sich die Hardware auch für andere Anwendungen nutzen.

Alexa reagiert auf Schnarchen und Babyschreie

So haben die Macher von Amazon nun eine Funktion integriert, die bestimmte Geräusche erkennt  und darauf automatisch mit einer hinterlegten Routine reagiert. Die ausgesuchten Geräusche dienen dabei als Auslöser für mögliche Aktionen. Aktuell werden Hundegebell, piepsende Haushaltsgeräte, Wassergeräusche, Husten, weinendes Baby und Schnarchen erkannt. Amazon erweitert das Angebot von  Geräuschen stetig.

Aus unserer Sicht sind natürlich das Schnarchen und das Weinen eines Babys durchaus interessant. Wir haben die Einrichtung, die Praxisnähe und den konkreten Nutzer unter die Lupe genommen.

Einrichtung von Geräusch-Routinen

Die Funktion einer Routine existiert unter Alexa schon seit längerem. Dahinter steckt die Möglichkeit, mehrere beliebige Sprachbefehle zusammenfassen und über ein einziges Kommando zu steuern. Als Voraussetzung müssen Sie natürlich über die passende Amazon-Hardware und über ein Alexa-Zugang (Amazon Konto) verfügen. Zudem lassen sich weiterhin Routinen ausschließlich über die Alexa-App (IOS/Android) einrichten und verwalten.

Einrichtung einer Alexa Routine unter IOS Geräusch-Routinen

Abb.: Einrichtung von Geräusch-Routinen für Alexa unter IOS (Screenshots Apple)

Die eigentliche Einrichtung erfolgt in drei Schritten. Unter dem Menüpunkt Routinen, können Sie neue Routinen einrichten oder Bestehende verwalten. Über das kleine Pluszeichen am oberen, rechten Rand richten Sie eine neue Routine ein. Zunächst vergeben Sie einen möglichst selbsterklärenden Routinenamen. Unter Wenn Folgendes passiert wählen Sie den Punkt Geräuscherfassung (öffentliche Vorschau). Anschließend wählen Sie das gewünschte Geräusch aus. In unserem Beispiel entscheiden wir uns für das „Schnarchen“.

Nun wählen Sie das betreffende Echo-Gerät aus, über das das ausgesuchte Geräusch erfasst werden soll. In unserem Fall sollte sich der installierte Echo-Lautsprecher idealerweise in der Nähe ihres Schlafplatzes befinden. Zusätzlich lässt sich jeder Routine auch eine zeitliche Komponente zuordnen. So können Sie beispielsweise den Wochentag oder den Zeitraum auswählen, in dem die Routine aktiv ist. Zudem können Sie selbst bestimmen, in welchem Abstand die Routine erneut aktiv wird. Dies ist hilfreich, wenn die betreffende Person erneut zu schnarchen beginnt.

Im letzten Schritt wählen Sie eine mögliche Aktion aus, die durch das Schnarchen ausgelöst werden soll. Hier existieren bereits unzähligen Aktivitäten. Die Palette reicht von einer definierten Sprachausgabe, über die Wiedergabe von Musik oder einem Hörbuch, bis hin zu smarten Aktivitäten (z.B. Lichtquelle einschalten). Nach dem Abspeichern der neuen Routine ist diese aktiv.

Praxisnahe Funktion oder smarte Spielerei?

Hinter dieser neuen Funktion steckt grundsätzlich ein außergewöhnliches Potential. Das Alexa-System kann nun anhand von verschiedenen Geräuschen vordefinierte Aktionen ausführen. Dies erschließt in der Praxis einige interessante Anwendungen. Bei den ersten Tests erkannte Alexa die jeweiligen Geräusche korrekt. Zumal es sich dabei um sehr individuelle Geräusche handeln kann. Das Schnarchen von unterschiedlichen Personen oder das Weinen eines Babys (siehe Babyphone mit Alexa) kann sich im Detail schon deutlich unterscheiden.

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Hier finden Sie einen Überblick über die gesamte Amazon Hardware >

Bei unserem Test stellt sich natürlich die Frage, welche smarte Aktion nach dem Erkennen des Schnarchens tatsächlich sinnvoll wäre. Natürlich könnte Alexa danach ein Hörbuch oder ein Musikstück einspielen, auch das Einschalten einer Lichtquelle wäre problemlos möglich. Die Frage stellt sich, ob dies in der Praxis überhaupt sinnvoll ist. Im schlechtesten Fall reißt Alexa gleich mehrere Personen unsanft aus dem Schlaf. Besser wäre es, wenn durch Alexa ein sanftes Antippen (vielleicht über eine Massagedecke) ausgelöst wird. Denkbar wäre auch eine Vibration über ein Smartphone. Dazu müsste die Apple Watch oder ein vergleichbares Mobilgerät während des Schlafes am Handgelenk getragen werden.

Geräusch-Routinen helfen weiter

Bei den anderen Geräuschen sind praxisnahe Lösungen eher denkbar. Beim Weinen eines Babys in seinem Bett oder beim Husten eines kranken Kindes benachrichtigt Alexa die Eltern per Sprachkommando. Gleiches gilt auch für das Signal eines Haushaltsgerätes (z.B. Waschmaschine, Mikrowelle), das einer Person in einem anderen Raum mittels Sprachassistent gemeldet wird. Selbst eine automatische Meldung beim Auslösen eines Rauchmelders wäre denkbar.

Die neue Funktion von Alexa ist auf den ersten Blick eine interessante Erweiterung für den Sprachassistenten. Allerdings existieren für die einzelnen Aufgaben bereits leistungsstarke Alternativen (z.B. drahtloses Babyphone oder ein smarter Rauchmelder) am Markt. Daher ist aktuell die neue Funktion eher ein lustiges Gimmick.

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Letzte Aktualisierung am 1.07.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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