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Einsatz von Schlaftracker - die eigenen Schlafphasen - Tipps für die optimalen Schlaf

Demenz: Gibt es einen Zusammenhang mit Schlafstörungen?

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Bis heute sind noch nicht alle Geheimnisse des menschlichen Schlafs bis ins letzte Detail erforscht. Fakt ist: Der Schlaf ist eine lebensnotwendige Funktion, die jeder Mensch täglich ausübt. Dabei gibt es einen engen Zusammenhang zwischen dem Gedächtnis und dem Schlaf. Während der Schlafphase werden Informationen des Tages verarbeitet. Wichtige Details werden ins Langzeitgedächtnis überführt. Wer über eine längere Zeit schlecht schläft, dessen geistige Fähigkeiten leiden darunter. Stellt sich nun die Frage, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und einer möglichen Demenz gibt?

Grundsätzlich fällt der Bedarf an Schlaf bei jedem Menschen sehr unterschiedlich aus. Häufig ist die individuelle Ausprägung sogar genetisch bedingt. Dennoch ist jeder Mensch in der Lage, sein Schlafverhalten an äußere Gegebenheiten anzupassen, sofern dies erforderlich ist. Gesünder ist es allerdings, seiner persönlichen „inneren“ Uhr zu folgen.

Bei jedem Menschen wird der Rhythmus zwischen Wach- und Schlafzustand hormonell gesteuert. Maßgeblich ist dafür das Hormon Melatonin verantwortlich, das als Transmitter im Gehirn agiert. Hierbei wird die Ausschüttung des Hormons maßgeblich durch den Lichteinfluss bestimmt.

Schlafstörungen begünstigen Demenz

Dabei verändert sich dieser Schlaf-Wach-Rhythmus entscheidend mit dem Alter. Mit zunehmendem Alter nimmt in der Regel die Schlafdauer ab. Ältere Menschen sind in der Nacht häufiger wach, zudem reduziert sich auch die Dauer des Tiefschlafes. Entsprechend klagen viele ältere Menschen über Schlafstörungen. Erste wissenschaftliche Untersuchungen belegen die Tatsache, dass ein schlechter Schlaf über einen längeren Zeitraum das Auftreten von Demenz begünstigt. Im Umkehrschluss treten bei einer einsetzenden Demenz zunehmend auch vermehrt Schlafstörungen auf.

Risikofaktor Schlafapnoe

Dabei muss eine Schlafstörung nicht sofort auf eine Demenz hindeuten. Untersuchungen haben allerdings gezeigt, dass eine sogenannte Schlafapnoe eine häufige Ursache für Schlafstörungen darstellt. Dabei handelt es sich um nächtliche Atemaussetzer. Diese Atempausen in Kombination mit dem klassischen Schnarchen sind nicht nur für andere Menschen in der Nacht sehr störend, sondern sie sind auch für die betreffende Person teilweise gefährlich. Zumal diese Atemstörungen das Risiko für Demenz und vergleichbare kognitive Veränderungen deutlich erhöhen. Auch verschiedene Herz-Kreislauferkrankungen können durch eine Schlafapnoe ausgelöst werden.

Die Ursache für diese nächtlichen Atemaussetzer (Schlafapnoesyndrom) sind vielschichtig und können viele verschiedene Ursachen haben. Diese Erkrankung betrifft besonders häufig ältere Männer. Wer davon betroffen ist, sollte unbedingt einen Arzt konsultieren.

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Kommentare

Risikofaktor Schlafmangel als Auslöser für Demenz – Schlaftracking.de 29. November 2019 um 0:06

[…] für die tägliche Fitness erreichen. Dabei muss es sich nicht immer um eine krankheitsbedingte Schlafstörung handeln, wenn in der Nacht nicht ausreichend die notwendige Dauer an Tiefschlaf erreicht […]

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