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Optimale Schlaftracker - Schlafphasen - optimaler Schlaf

Was hilft tatsächlich gegen Schnarchen?

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Schnarchen ist ein weit verbreitetes Phänomen in deutschen Schlafzimmern. Jede Nacht wird die nächtliche Nachtruhe durch die lauten Geräusche des regelmäßigen Schnarchens gestört. Die Lautstärke ist in Einzelfällen wirklich beachtlich. Dabei ist das Schnarchen nicht nur für den Betroffenen störend und teilweise auch schädlich für die Gesundheit, sondern wird auch für die unmittelbare Umgebung als störend wahrgenommen. Doch was hilft gegen das gefürchtete Schnarchen während des Schlafes?

Was kann man gegen Schnarchen tun?

Grundsätzlich führt das Schnarchen dazu, dass viele Menschen beim wohlverdienten Schlaf gestört werden. Zudem kann es auch die eigene Gesundheit langfristig schädigen. Interessanterweise gibt es allerdings unterschiedliche Ursachen für das „nächtliche Sägen“ im Schlafzimmer. Meist gibt es zwei konkrete Faktoren für das Phänomen Schnarchen. Bei vielen Betroffenen senkt sich der weiche Gaumenbogen und das Zäpfchen in Richtung der Zunge. Die zweite Ursache ist die eine zurückfallende Zunge. In beiden Ausprägungen wird der Atemweg versperrt oder zumindest teilweise blockiert. Häufig treten beide Phänomene auch zusammen auf. Das Ergebnis ist das lautstarke, störende Geräusch im Schlafgemach.

Quelle: Suriya Siritam (c) 123RF.com

Viele Schnarcher sind sich der nächtlichen Ruhestörung überhaupt nicht bewusst. Schließlich hört die betroffene Person das entstehende Geräusch selbst nicht. Zwar wacht der schnarchende Schläfer häufiger in der Nacht auf, aber ein direkter Zusammenhang mit dem Schnarchen ist ihm nicht bewusst. Häufig sind entnervte Partner der Anstoß für ein Bemerken des Schnarchens. Dies sollte idealerweise auch beachten werden, zumal nicht nur der häusliche Frieden nachhaltig gestört wird, sondern auch gesundheitliche Risiken mit dem Schnarchen verbunden sind.

Schnarchen birgt ein gesundheitliches Risiko

Immerhin kommt es durch das Schnarchen zu einer verschlechterten Atmung, die im Ernstfall zu einem Sauerstoffmangel im Blut führen kann. Dies wiederum kann langfristig zu möglichen Erkrankungen von Herz und Kreislauf führen. Viele wissenschaftliche Studien untermauern diese Annahme. Zudem führt das Schnarchen bei vielen Menschen zu einem schlechteren Schlaf, was sich dann am nächsten Tag in Form von Müdigkeit niederschlägt.

In wenigen Fällen kann das Schnarchen auch ein Hinweis auf eine mögliche Schlafapnoe mit Atemaussetzern sein. Hierbei handelt es sich um eine konkrete Atmungsstörung während des Schlafes, die in Einzelfällen zu einem lebensbedrohlichen Atemstillstand führen kann. Hier deuten auch andere Symptome (Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck usw.) darauf hin. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Arzt kontaktieren. Hier kann auch ein gezieltes Schlaftracking oder eine Messung der Sauerstoffsättigung während der Nacht mögliche Anhaltspunkte liefern.

Unterschiede beim Schnarchen zwischen Mann und Frau

Interessanterweise gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede beim Schnarchen. Auch wenn man allgemein annimmt, dass Männer eher zum Schnarchen neigen, sind doch Frauen ebenso davon betroffen. Aufgrund von Unterschieden bei der Muskulatur und dem Rachenraum schnarchen vielfach Frauen einfacher leiser. Dennoch sind die Risiken auch bei weiblichen Schnarchern auf eine schlechtere Sauerstoffsättigung des Blutes und einem unruhigen Schlaf durchaus gegeben.

Hilfsmittel im Kampf gegen das Schnarchen

Wer einfach nur durch sein regelmäßiges Schnarchen sich und seine unmittelbare Umgebung stört, hat dennoch Möglichkeiten, den Geräuschpegel im Schlafzimmer zu reduzieren. An erster Stelle stehen natürlich veränderte Verhaltensregeln, die jedoch nicht immer leicht zu bewerkstelligen sind. Alternativ dazu kommen verschiedene mechanische Hilfsmittel in Frage. Der letzte Ausweg ist ein chirurgischer Eingriff, der das nächtliche Sägen an der Bettkante aufhalten soll.

Der bekannteste mechanische Schnarchstopper ist zweifelsohne die sogenannte Protrusionsschiene, auch als Anti-Schnarschiene bekannt. Diese soll bei einem Einsatz im Mund den Unterkiefer zum oberen Kiefer fixieren und somit das Schnarchen unterbinden. Darüber hinaus existieren am Markt auch spezielle Nasenclips oder Nasenklammern. Zudem gibt es auch besondere Nacken- und Seitenlagekissen, Fixierbänder für den Kopf sowie Anti-Schnarchwesten. Ein klares Patentrezept, das für alle Belange funktioniert, gibt es kaum. Jeder Schnarcher muss hier eine optimale Lösung für sich selbst finden, schließlich soll der verwendete Schnarchstopper nicht den erholsamen Schlaf unterbinden.

 

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