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Einsatz von Schlaftracker - die eigenen Schlafphasen - Tipps für die optimalen Schlaf

Besser schlafen bei Hitze – die besten Tipps

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Besser schlafen bei Hitze: Viele Menschen tun sich schwer, bei heißen Temperaturen gut zu schlafen. Vor allem schwüle feuchte Luft erschwert ein entspanntes Einschlafen. Oft wacht man nach ein paar Stunden wieder auf und lechzt nach Abkühlung. Es muss nicht gleich die Klimaanlage sein, dennoch es gibt ein paar einfache Maßnahmen, um bei großer Wärme besser zu schlafen.

Die richtige Nacht- und Bettwäsche

Tragen Sie zum Schlafen nur leichte luftige Nachtwäsche aus Baumwolle (keine Chemiefasern) oder Funktionswäsche. Das Bett sollte ebenfalls mit leichter Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen bezogen sein und die Bettdecke sollte nicht zu dick sein. Verwenden Sie lieber eine dünne Sommerbettdecke, möglichst aus atmungsaktivem Material. Spezielle Materialien sorgen dafür, dass die überschüssige Feuchtigkeit aufgenommen wird und anschließend verdunstet. Dies gibt ein kühlendes Gefühl und ist ideal bei Hitze oder hohen Temperaturen im Schlafzimmer.

Hinweis: Aktuell gibt es auch spezielle Kissen und Bettdecken aus speziellen Kunststoffen (z.B. aus thermoelastischem Gelschaum, selbstkühlende Mikrofaser), die beim Schlafen kühlend wirken.

Das Bett kühlen

Sollte es unerträglich heiß sein, können Sie das Bett vor dem Schlafengehen kühlen. Verteilen Sie dafür einige Kühlelemente und/oder Kühlkompressen im Bett. Legen Sie aber Handtücher unter, damit die Bettwäsche nicht feucht wird. Sie können auch Handtücher oder Bettbezüge eine Weile in den Kühlschrank legen und dann vor dem Zubettgehen nutzen. Diese Kühle sorgt allerdings nur für kurze Zeit für Abhilfe bei heißen Nächten.

Weitere Tipps für einen besseren Schlaf gibt es hier >

Wechselduschen am Abend

Vor dem Schlafengehen hilft eine ausgiebige Dusche, um sich zu entspannen und etwas abzukühlen. Aber bitte nicht eiskalt duschen, denn nach kurzer Zeit dürfte ihnen noch heißer werden als zuvor. Besser sind Wechselduschen, die mit lauwarmen Wasser enden. Eine gute Reihenfolge bei Hitze wäre demnach: Lauwarm, kalt, lauwarm.

Die richtigen Getränke bei großer Hitze

Um besser zu schlafen bei Hitze, sollte man am Abend Alkohol nur in Maßen genießen, denn er sorgt für einen eher flachen Schlaf. Besser sind Fruchtsäfte und Fruchtsaftschorlen aus Südfrüchten, denn diese ziehen die Hitze aus dem Körper. Ein gutes Mittel, um sogar bei Hitze leicht einzuschlafen, ist Lavendeltee (am besten lauwarm oder kalt), sofern Sie Lavendel mögen und gut vertragen. Er wirkt entspannend und ganz leicht narkotisch.

Gute Belüftung im Schlafzimmer

Zum Glück kühlt es nachts immer etwas ab, wenn auch nicht immer so stark wie gewünscht. Lassen Sie im Schlafzimmer tagsüber die Rollläden und Fenster geschlossen, damit es sich nicht zu stark aufheizt. Nutzen Sie spezielle isolierende Jalousien oder Thermo-Rollos, diese besondere Beschichtung hält den Raum im Sommer deutlich kühler.

Lüften Sie abends vor dem Zubettgehen und lassen das Fenster während der Nacht gekippt oder offen (denken Sie auch an Mückenschutzgitter), so lässt es sich besser atmen und bei Hitze viel besser schlafen.

Wärmequellen ausschalten: Elektrogeräte

Bekanntlich erzeugen Elektrogeräte beim Betrieb Wärme. Sorgt das aktuelle Wetter für Hitze im Schlafzimmer, sollten Sie auf wärmeerzeugende Elektrogeräte verzichten. Fernseher, Tablets oder klassische Glühbirnen sorgen selbst nach dem Ausschalten noch für eine gewisse Wärmeentwicklung. Daher sollten Sie diese Geräte bei warmem Wetter nicht nutzen. Denken Sie daran, dass auch im Standby-Modus das betreffende Gerät Wärme abgibt. Schalten Sie daher diese Geräte vollständig aus.

Bei den Lichtquellen sollten Sie unbedingt auf umweltverträgliche LEDs umsteigen. Diese sind nicht nur energiesparend und länger haltbar, sondern LED-Leuchtmittel produzieren beim Betrieb deutlich weniger Wärme.

Grünpflanzen sorgen für ein gutes Raumklima

Eine Grünpflanze sorgt zwar nicht für eine direkte Abkühlung im Schlafbereich, jedoch versorgt sie die Umgebung mit Sauerstoff und sorgt durch die Verdunstung von Wasser für ein besseres Raumklima. Immerhin sind Grünpflanzen in der Lage, Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Mit Hilfe der sogenannten Fotosynthese wird die verbrauchte, mit Kohlenstoffdioxid angereicherte Atemluft in saubere, sauerstoffreiche Luft umgewandeln.

 

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