Skip to main content

Optimale Schlaftracker - Schlafphasen - optimaler Schlaf

10 Tipps für einen gesunden Schlaf im Alter

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Schlaf im Alter: Im Lauf der Jahre verändert sich bei jedem Menschen das Schlafverhalten. In der Jugend wird dem Schlaf in der Regel kaum Beachtung geschenkt. Mit zunehmendem Alter sind dann erste Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen durchaus möglich. Hier existieren unzählige Faktoren, die den eigenen Schlaf maßgeblich beeinflussen. Auch der Schlafbedarf sinkt in der Regel mit dem Alter, zumal auch körperliche und stressige Tätigkeiten im fortgeschrittenen Alter abnehmen. Dennoch kann der Einzelne auch im Alter einige Dinge tun, um weiterhin einen erholsamen Schlaf zu erhalten.

Verändertes Schlafverhalten im Alter

Schlaf im AlterInteressanterweise verändert sich mit zunehmendem Alter auch der Schlafzyklus. In der Regel gelangt ein älterer Mensch mit den Jahren immer seltener in die wichtigen Tiefschlafphasen. Dies lässt sich problemlos mit einem Schlaftracker über einen längeren Zeitraum ablesen. Dies führt dazu, dass die Nacht für den Einzelnen unruhiger wird und somit auch von möglichen Wachphasen durchzogen ist. Da viele Senioren meist auch früher das Bett aufsuchen, sind sie dann auch meist sehr früh bereits wach. Zudem fallen im Rentenalter auch die berufliche Belastung und der klare Tagesrhythmus weg, was ebenfalls einen Einfluss auf den Schlafbedarf hat. Wer körperlich und geistig nicht mehr regelmäßig gefordert wird, braucht einfach auch weniger Zeit zur Regeneration.

Gesunder Schlaf im Alter: Dennoch wichtig!

Auch wenn sich das Schlafverhalten im Rentenalter verändert und auch gesundheitliche Einschränkungen bzw. eine regelmäßige Medikation Einfluss auf das persönliche Schlafverhalten haben, ist ein ausreichender Schlaf weiterhin wichtig für die eigene körperliche und seelische Gesundheit. Daher sind die häufig genannten „8-Stunden Schlaf“ weiterhin das Ziel. Zumal zu wenig Schlaf die individuelle Leistungsfähigkeit, das Gedächtnis, das Immunsystem und die Denkfähigkeit schwächen.

Was Sie für einen gesunden Schlaf im Alter tun können

In der Fachliteratur wird häufig von einer guten Schlafhygiene gesprochen. Dabei handelt es sich um bestimmte Verhaltensweisen, die den eigenen Schlaf unterstützen.

  • Achten Sie auf die Qualität ihres Bettes. Dazu gehört ein qualitativ geeignetes Kopfkissen, eine gute Matratze mit der passenden Härte und eine auf die Jahreszeit abgestimmte Decke.
  • Alle Bestandteile des Bettes sollten auf ihre bevorzugte Schlafposition abgestimmt sein. Dies betrifft besonders das verwendete Kopfkissen.
  • Sorgen Sie für die passende Raumtemperatur im Schlafbereich. Das Optimum liegt meist bei 18 Grad und dies idealerweise zu jeder Jahreszeit. Auch das regelmäßige Lüften gehört zum optimalen Raumklima.
  • Sorgen Sie vor der Bettruhe für etwas Bewegung. Ein Abendspaziergang ist genau die richtige Methode, um die notwendige Schläfrigkeit zu bekommen. Dabei sollte die letzte, leichte Mahlzeit möglichst einige Stunden vor dem Zubettgehen erfolgen.
  • Verzichten Sie in den Abendstunden auf Alkohol, Kaffee und andere Genussmittel. Grundsätzlich sollten Sie auf das Rauchen generell verzichten, um einen erholsamen Schlaf zu erhalten.

Weitere Tipps für einen besseren Schlaf

  • Vermeiden Sie jegliche Ablenkungen im Schlafbereich. Besonders ein Fernseher, ein Handy oder ein Musikanlage gehören nicht in Schlafzimmer. Sorgen Sie auch dafür, dass der Raum ausreichend abgedunkelt ist. Mögliche Stand-by-Leuchten stören ebenfalls die Nachtruhe. Das Licht des Radioweckers sollten Sie auf die niedrigste Stufe dimmen.
  • Wer auf seinen Mittagsschlaf nicht verzichten kann, sollte die kurze Ruhephase auf maximal 20 bis 30 Minuten am Tag beschränken. Wer hier länger schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er in der Nacht nicht müde ist. Eine Alternative ist ein Powernapping.
  • Sorgen Sie für regelmäßige Schlafzeiten und wiederkehrende Einschlafrituale. So gewöhnt sich der Körper an einen Rhythmus vor der eigentlichen Bettruhe. Diese Regelmäßigkeit sollten Sie jeden Tag in der Woche beibehalten.
  • Wer ein Problem mit dem Einschlafen hat, sollte es mit speziellen Entspannungstechniken versuchen. Meditation, autogenes Training, Atemtechniken, Yoga, Qigong und viele andere Methoden sorgen dafür, dass vor dem Schlafen die nötige Ruhe und Entspannung einkehrt.
  • Auch eine Tasse Tee mit den passenden Kräutern (Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Kamille, Lavendel oder Melisse) oder etwas warme Milch mit Honig wirken oft Wunder und sorgen für ein schnelles Einschlafen.
Anzeige


Ähnliche Beiträge



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *