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Optimale Schlaftracker - Schlafphasen - optimaler Schlaf

Narkolepsie – Was ist eigentlich die Schlafsucht?

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Narkolepsie: Im Volksmund wird oft von Schlafsucht oder Schlummersucht gesprochen. Bei der Narkolepsie handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die sich durch plötzliche Schlafanfälle in normalen Lebenssituationen äußert. In der Medizin wird die Narkolepsie der Hypersomnie (Schlafsucht) zugeordnet und gilt aktuell als nicht heilbar.

Narkolepsie Schlafsucht 300x200Die Narkolepsie ist dabei nicht lebensbedrohlich, schränkt die Betroffenen jedoch im täglichen Leben teilweise enorm ein. Zudem kann es zu gefährlichen Situationen kommen, wenn der Einzelne beispielsweise im Straßenverkehr eine Schlafattacke erfährt. Da diese Erkrankung in unterschiedlichen Ausprägungen existiert, ist die Diagnose nicht immer einfach. Die Ausprägung reicht vom gelegentlichen Sekundenschlaf bis hin zu minutenlangen Schlafanfällen, die von einer Muskelerschlaffung (Kataplexie) begleitet wird.

Symptome der Narkolepsie

Bei einer Hypersomnie bzw. Narkolepsie handelt es sich um eine Störung des Gehirns, die den Schlaf-Wach-Rhythmus lenkt. Sie drückt sich in einer ausgeprägten Tagesschläfrigkeit und einem starken Schlafdrang aus. Dabei muss der Betroffene diesem Schlafdrang auch konkret nachkommen, um weitere Anfälle zu vermeiden.

Kommt dann noch eine plötzliche Muskelerschlaffung hinzu, kann es bei der betroffenen Person zu gefährlichen Alltagssituationen kommen. In diesem Fall kommt die eigene Muskelspannung völlig zum Erliegen. Je nach Ausprägung betrifft der plötzliche Verlust der Muskelspannung nur bestimmte Teile des Körpers oder den gesamten Organismus. Häufig wird eine Kataplexie auch durch starke Gefühlsregungen (Emotionen) ausgelöst und dauert nur wenige Augenblicke an. Häufig wird eine Narkolepsie in der Nacht von Schlafstörungen, Schlaflähmungen und weiteren Symptomen begleitet.

Ursache der Narkolepsie

Noch sind die Ursachen für eine Narkolepsie nicht vollständig geklärt. Viele Mediziner gehen davon aus, dass das Fehlen oder reduzierte Vorhandensein des Botenstoffs Hypocretin die Ursache ist. Ohne diesen Botenstoff ist der normale Schlaf-Wachrhythmus nicht möglich, der sich in der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit befindet. Aber auch eine Autoimmunerkrankung kommt als Auslöser in Frage. Bei der Behandlung der Schlafsucht werden heute Medikamente eingesetzt, die die auftretenden Symptome deutlich abmildern.

Hinweis: Wer mögliche Anzeichen einer Narkolepsie ausschließen möchte, sollte dazu zwingend einen Facharzt aufsuchen. Idealweise ein Neurologe mit dem Schwerpunkt Schlafmedizin. Dieser kann geeignete Tests durchführen. Der Einsatz eines handelsüblichen Schlaftrackers ist sicherlich nicht geeignet, um eine mögliche Erkrankung zu erkennen.

Folgende Dinge sollte Sie tun

Neben dem Besuch eines Facharztes können Sie zumindest einige Maßnahmen rund um ihren Schlaf ergreifen. Idealerweise sollte Sie für eine ausgeglichene Schlafhygiene mit gleichbleibenden Schlafzeiten anstreben. Auch kurze Ruhephasen (z.B. Powernapping, kurzer Mittagsschlaf) während des Tages können bei Müdigkeit weiterhelfen. Grundsätzlich hilft es nur wenig, gegen eine aufkommende Müdigkeit anzukämpfen. Wer seine Konzentration steigern möchte, kann auch zu einem Kaffee oder einem koffeinhaltigen Getränk greifen. Auch ausreichend Bewegung kann weiterhelfen.

Grundsätzlich sollten Sie bei einem möglichen Verdacht ihren Schlaf beobachten. Dies kann manuell mit Hilfe eines Schlaftagebuches oder in elektronischer Form mit einem Schlaftracker erfolgen. Wichtig dabei ist, sich ein Bild von dem eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus zu machen. Hier hilft ein Blick auf die erhobenen Schlafphasen, der Sauerstoffgehalt des Blutes und die Atemfrequenz.

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