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Optimale Schlaftracker - Schlafphasen - optimaler Schlaf

Gutes Raumklima sorgt für einen erholsamen Schlaf

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Der Grundlage für einen erholsamen Schlaf ist eine gutes Raumklima im Schlafbereich. Dieses wird maßgeblich von der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit bestimmt. Ist die Temperatur zu hoch oder zu niedrig, stellt sich kein erholsamer Schlaf ein. Ähnliches gilt für die Luftfeuchtigkeit. Ist diese zu niedrig, können die Schleimhäute bei der betreffenden Person austrocken. Bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit können Bakterien und Schimmel in dem Raum gedeihen. Meist lässt sich mit wenigen Maßnahmen das Raumklima messen und deutlich verbessern.

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Natürlich ist das Empfinden für das optimale Raumklima bei jedem Menschen anders. Dennoch gibt es grundsätzliche Richtwerte, die aus unzähligen Untersuchungen entstanden. Die optimale Temperatur beim Schlaf liegt in der Regel bei etwa 18 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit bei rund 50 Prozent. Im Zweifelsfall passen Sie die Werte einfach an die eigenen Bedürfnisse an. Wer in der Nacht friert, greift einfach zu einer zusätzlichen Decke oder regelt die Heizung etwas hoch.

Wie ermitteln Sie das optimale Raumklima?

Sie haben die Wahl zwischen dem eigenen Empfinden oder der konkreten Messung der Werte. Die meisten Menschen haben hierfür ein gutes Gefühl, ob es beispielsweise zu warm oder kalt in dem eigenen Schlafzimmer ist. Wer auf Nummer Sicher gehen will, greift idealerweise zu einem kombinierten Messgerät (Thermometer), das die relevanten Daten genau ermittelt.

Bei der Raumtemperatur ist es leicht, die eigene optimale Temperatur zu bestimmen. Schwieriger wird es bei der Luftfeuchtigkeit. Der einfachste Weg ist der Griff zu einem Hygrometer. Grundsätzlich produziert jeder Schlafende selbst ein gewisses Maß an Feuchtigkeit, die über die Atemluft abgegeben wird. Somit steigt auch der Grad der Luftfeuchtigkeit während der Schlafenszeit. Im Normalfall genügt ausreichendes Lüften vor dem Zubettgehen. Abhängig von den Außentemperaturen können Sie natürlich auch während der Nacht das Fenster leicht geöffnet lassen.

Achten Sie auf die Luftfeuchtigkeit

Dennoch sollten Sie die jeweilige Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer immer im Auge behalten. Im schlechtesten Fall schlägt sich die Feuchtigkeit im Raum nieder und unterstützt die Schimmelbildung. Dies wiederum kann für die betroffene Person zu ernsthaften Erkrankungen führen. Daher sollten Sie in der kühlen Jahreszeit den Schlafraum nicht vollständig auskühlen lassen. Zudem sollten Sie darauf achten, dass nicht Feuchtigkeit aus anderen Räumen (z.B. aus dem angrenzenden Bad) in das Schlafzimmer gelangt. Wer regelmäßig lüftet und die relevanten Werte misst, sollte auf der sicheren Seite sein.

Saubere Luft im Schlafzimmer

Natürlich sollte die Raumluft auch frei von Gerüchen und Partikeln sein. Mögliche Gerüche können beim Einschlafen sehr störend sein. So sollte der Geruch aus Küche oder vom Grill nicht in den Schlafbereich gelangen. Schließen Sie in diesem Fall die Tür oder das Fenster. Meist hilft hier ein ausgiebiges Lüften, da sich Gerüche schnell in den Textilien festsetzen. Der Verzicht auf das Rauchen im Schlafzimmer versteht sich von selbst.

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Häufig haben Allergiker Probleme mit dem Schlafen, wenn die Luft gefüllt ist mit den unterschiedlichsten Pollen. Hier helfen oft geschlossene Fenster, das regelmäßigen Reinigen des Raumes um im Zweifelsfall der Einsatz eines Luftfilters, der regelmäßig die Raumluft säubert.

Regelmäßiges Lüften sorgt für ein gutes Raumklima

In vielen Fällen sorgt das regelmäßige Lüften im Schlafbereich für ein ausgewogenes Raumklima. Besonders in den kalten Jahreszeiten sollten Sie allerdings auf das ständige Öffnen der Fenster verzichten. Die bessere Wahl ist das sogenannte Stoßlüften. Hier werden die Fenster für einige Minuten weit geöffnet. So kühlt das Schlafzimmer nicht aus und demnach findet ein Austausch der Raumluft statt.

Hinweis: Achten Sie beim Stoßlüften darauf, dass Sie während des Lüftens in dem Raum die Heizung herunterregeln. Smarte Thermostate erkennen das Lüften selbstständig und reduzieren automatisch die Heiztemperatur.

Tipps für ein gutes Raumklima im Schlafzimmer

Hier finden Sie einige Anregungen, um für ein gutes Raumklima im Schlafbereich zu sorgen:

  • Lüften Sie regelmäßig im Schlafzimmer: Idealerweise lüften Sie kurz vor der Schlafenszeit und unmittelbar nach dem Aufstehen. Dies sollte normalerweise für gute Luft im Schlafzimmer sorgen.
  • Lüften Sie in Abhängigkeit zum Wetter: In den kalten Monaten des Jahres sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Schlafzimmer durch zu langes Öffnen der Fenster nicht auskühlt. Wer die Luftfeuchtigkeit senken möchte, sollte nicht gerade während eines Regens lüften.
  • Achten Sie auf eine Temperatur zwischen 16 und 20 Grad im Schlafbereich. Im Zweifelsfall installieren Sie ein Thermometer und haben permanent einen Überblick über die Temperatur.
  • Ein Hygrometer ermittelt die Luftfeuchtigkeit. Der Wert sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Ist dieser zu niedrig, können Sie auch zu einem separaten Luftbefeuchter greifen.
  • Automatisieren Sie über eine mögliche Nachtabsenkung die Temperatur der Heizung im Schlafbereich (während der kalten Jahreszeit).
  • Durch die Platzierung von Grünpflanzen im betreffenden Raum lässt sich ebenfalls das Raumklima verbessern. Hier werden häufig Aloe Vera, Grünlilie, Bogenhanf, Drachenbaum oder Yucca genannt. Auf Pflanzen mit einem starken Eigengeruch sollten Sie verzichten. Für Allergiker sind natürlich Pflanzen im Schlafbereich keine gute Wahl.
  • Wer bei einem angenehmen Geruch besser schlafen kann, sollte zu einem Aroma Diffuser greifen. Die vermitteln ein angenehmes Aroma im Raum, sofern es nicht den eigenen Schlaf stört.
  • Wer hingegen großen Wert auf äußerst saubere Luft beim Schlafen legt, sollte die Anschaffung eines Luftreinigers ins Augen fassen.
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Letzte Aktualisierung am 23.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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