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Einsatz von Schlaftracker - die eigenen Schlafphasen - Tipps für die optimalen Schlaf

Binaurale Beats sorgen für einen besseren Schlaf

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Binaurale Beats: Grundsätzlich befindet sich das menschliche Gehirn immer in unterschiedlichen Bewusstseinszuständen (Müdigkeit, Entspannung, Aktivität, Schlaf). Jeder Zustand lässt sich mit Hilfe von Gehirnwellen beschreiben. Interessanterweise hat bereits im Jahr 1839 der deutsche Physiker Heinrich Wilhelm Dove entdeckt, dass sich die menschlichen Gehirnwellen durch spezielle Gehirnwellen beeinflussen lassen. Den sogenannten Binauralen Beats.

Wie ist die Funktionsweise des Gehirns?

Binaurale Beats HirnwellenJedes Gehirn besteht aus Milliarden von Gehirnzellen (Neuronen), die mit Hilfe von elektronischen Impulsen miteinander kommunizieren. Diese Impulse lassen sich durch medizinische Geräte (z.B. EEG / Elektroenzephalogramm) direkt messen. Fast jeder hat schon diese speziellen Wellenmuster einmal auf dem Papier gesehen. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen hat man herausgefunden, dass sich diese Gehirnwellen abhängig von Aktivitäten und Tageszeiten verändern. So gibt es typische Wellenverläufe während des Tiefschlafes, in der REM-Schlafphase oder bei einer sportlichen Aktivität. Selbst spezielle Gefühle, Träume und Erinnerungen weisen typische Wellenmuster auf.

Die Wissenschaft geht heute von mehreren Grundzuständen des Bewusstseins aus. Der sogenannte Beta-Zustand (12-25 Hz) umschreibt den wachen Zustand des Menschen während des normalen Tagesablaufes. Hierbei ist der Mensch aktiv, aufmerksam und bewusst. Auch wenn die betroffene Person gestresst ist, zeigt sich dieser spezielle Zustand in einem starken Wellenmuster der Beta-Wellen. Interessanterweise tritt dieser Wellenbereich auch in der REM-Schlafphase auf. Hier ist das Gehirn äußerst aktiv und die Person befindet sich in einem Traum.

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Im Alpha-Zustand (8-12 Hz) ist der Mensch zwar wach, allerdings sehr entspannt. Er tritt beispielsweise beim Aufwachen oder während einer Meditation auf. Wer allerdings sehr gestresst ist, gelangt selten in diesem Bewusstseinszustand. Der Theta-Zustand wiederum befindet sich in einem Frequenzbereich von 3-8 Hz. Hier ist eine Person in einer sehr tiefen Entspannung, die bis in einen leichten Schlaf reichen kann. Beim Delta-Zustand (1-3 Hz) befindet sich der Mensch im Schlaf. Der Frequenzbereich geht mit dem Tiefschlaf einher. Hier sorgt der Mensch für die wichtige Regeneration von Körper und Geist.

Binaurale Beats haben einen direkten Einfluss auf einzelne Gehirnwellen

Vor fast 200 Jahren schaffte der Physiker Heinrich Wilhelm Dove die Grundlage für die sogenannten binauralen Beats. Er entdeckt einen besonderen Sinneseindruck beim Menschen, wenn er dem Gehör auf jedem Ohr ein separater Ton mit leicht abweichender Frequenz anbot. Erst viele Jahre später haben Wissenschaftler auf dieser Grundlage herausgefunden, dass spezielle Töne einen direkten Einfluss auf einzelne Gehirnwellen haben. Messbare Effekte sind in verschiedenen Studien nachgewiesen worden.

Mit Hilfe der Elektroenzephalografie (EEG) lassen sich verschiedene Bewusstseinszustände spezielle Frequenzbänder des Gehirns zuordnen. So zeigen die Hirnströme eines schlafenden Menschen deutlich andere Frequenzen als im Wachzustand. Allerdings liegen die ermittelten Frequenzen alle unterhalb der Wahrnehmung des menschlichen Gehörs (ca. 20 Hz). Der Mensch kann diese Töne innerhalb dieses Frequenzbereiches nicht direkt hören. Somit lassen sich diese auch nicht unmittelbar beeinflussen. Allerdings lassen sich durch binaurale Beats genau diese Frequenzen direkt im Hirn erzeugen.

Entsprechend lassen sich Gehirnwellen direkt stimulieren, um Entspannung, Schlaf, Meditation oder Konzentration zu unterstützen. Unter dem Begriff Brainwave Entrainment sind entsprechende Audio-Produkte für den normalen Gebrauch entstanden, die einen direkten Einfluss auf die eigene Schlafqualität haben.

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