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Einsatz von Schlaftracker - die eigenen Schlafphasen - Tipps für die optimalen Schlaf

Was versteht man unter Schlafhygiene?

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Wer sich ausgiebig mit dem Thema Schlaf beschäftigt, wird immer wieder auf den Begriff der Schlafhygiene treffen. Doch was steckt überhaupt hinter dieser Bezeichnung? Die Antwort ist denkbar einfach. Es geht darum, seine Gewohnheiten und Verhaltensweise so zu gestalten, dass ein erholsamer Schlaf möglich wird. Zudem sollen durch eine vernünftige Schlafhygiene mögliche Störungen des eigenen Schlafs vermieden, behoben oder zumindest reduziert werden.

Regeln im Zusammenhang mit dem eigenen Schlaf

Wer also über einen schlechten Schlaf klagt, kann durch das Einhalten bestimmter Regeln dafür sorgen, dass Störeinflüsse möglichst unterbunden werden und somit einem erholsamen Schlaf nichts im Wege steht.

Tipp: Grundsätzlich lassen sich krankheitsbedingte Schlafstörungen natürlich nicht durch das einfache Einhalten einer Schlafhygiene abstellen. In diesem Fall sollte unbedingt ein ärztlicher Rat eingeholt werden. Dennoch wird bei einer ärztlich verordneten Therapie (Schlaflosigkeit) natürlich auch auf eine vernünftige Schlafhygiene geachtet.

Entsprechend gilt: Nur durch das Einhalten einer angemessenen Schlafhygiene können nur gelegentliche Schlafprobleme behoben werden. Zudem ist es in der Regel für jeden Menschen durchaus anzuraten, gewisse Regeln im Zusammenhang mit dem eigenen Schlaf einzuhalten. So können beispielsweise Schlafstörungen bereits im Vorfeld verhindert werden.

Einfache Regeln sorgen für einen besseren Schlaf

Wer sich also bestimmte Gewohnheiten vor dem Zubettgehen antrainiert, sorgt idealerweise für ein besseres Einschlafen und eine erholsame Nachtruhe. Dabei zielen alle Maßnahmen darauf ab, eine gewisse Ruhe vor der anstehenden Bettruhe einkehren zu lassen. Viele der Regeln sind hinlänglich bekannt. So sollten Sie unmittelbar vor dem Schlafgehen auf alkoholische Getränke und ein ausgiebiges Essen verzichten. Auch den Genuss von Nikotin, Koffein oder Teein sollten Sie vermeiden. Auch die Lektüre eines netten Buches ist eher einem spannenden Thriller vorzuzuziehen.

So existieren viele Dinge, die vor der Bettruhe für die notwendige Entspannung sorgen. Jegliche Art von Stress, Anspannung und Aufregungen sollten Sie unbedingt vermeiden. Dabei ist der Zusammenhang zwischen Lebensstil und Schlaf denkbar einfach: Je ruhiger und gesünder Sie den Abend ausklingen lassen, desto schneller schlafen Sie ein.

Konsequentes Einhalten der Schlafhygiene

Wer tatsächlich seine Gewohnheiten anpassen möchte, um einen erholsameren Schlaf zu erzielen, muss die Regeln und die veränderten Verhaltsweisen möglichst über einen längeren Zeitraum befolgen. Nur durch eine einmalige Änderung des Verhaltens wird sicherlich nicht gleich die erhoffte Wirkung erzielt. Immerhin muss sich der eigenen Körper zunächst an die veränderte Situation gewöhnen. Die neuen Regeln müssen tatsächlich erlernt werden.

Zudem sollten Sie nicht gleich eine Vielzahl von Veränderungen durchführen. Vielmehr ist sinnvoll, nur schrittweise einzelne Anpassungen vorzunehmen. Nur so können Sie genau ablesen, welches veränderte Verhalten die erhoffte Wirkung bringt. Am Ende der Betrachtung sollten Sie in der Lage sein, genau die Störfaktoren zu benennen, die für die Störungen ihres Schlafs verantwortlich sind.

Tipp: Damit Sie nicht den Überblick bei der Betrachtung ihrer Schlafgewohnheiten und den geänderten Verhaltensweisen verlieren, ist es durchaus sinnvoll ein sogenanntes Schlaftagebuch zu führen. Hierüber werden alle Änderungen ihrer Gewohnheiten und die jeweiligen Schlafeinheiten über einen bestimmten Zeitraum protokolliert. Im Ernstfall können diese Aufzeichnungen auch bei einem Arzt oder Therapeuten als Ausgangspunkt für weitere Maßnahmen genutzt werden.
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